REWE macht in Görlitz ein bedeutendes Stück Industriegeschichte fit für die Zukunft: Auf dem denkmalgeschützten Waggonbau-Areal entsteht bis Ende 2026 ein moderner Nahversorgungsstandort. Anlässlich des Besuchs der „Arbeitsgemeinschaft Historische Städte“ laden REWE und der Görlitzer Kaufmann Benjamin Geschwill am 2. Juli zum Bergfest auf dem geschichtsträchtigen Gelände ein.
REWE feiert Baufortschritt im Görlitzer Waggonbau-Areal
Historisches Projekt nimmt Gestalt an
Historische Bausubstanz mit Zukunft
Das frühere Görlitzer Waggonbauwerk I steht seit 1849 für das industrielle Erbe der Stadt. Wo einst Schienenfahrzeuge gebaut wurden, soll künftig wieder Alltag einziehen. Der lange leerstehende, denkmalgeschützte Gebäudekomplex wird nicht ersetzt, sondern behutsam weiterentwickelt. REWE investiert rund 15 Millionen Euro in die Revitalisierung. Die geschützte Fassade wurde gereinigt, in Abstimmung mit dem Denkmalamt ausgebessert und mit neuen Fenstern versehen; erhaltene Fenstergitter wurden aufgearbeitet und wieder montiert. Auch der ursprüngliche Schornstein, das ehemalige Kesselhaus und die prägende Dachform bleiben Teil des Ensembles. „Die historische Substanz bleibt hier nicht Kulisse, sondern prägt den künftigen Markt sichtbar mit“, sagt REWE-Planungsmanager Florian Nain. Künftig entsteht zudem eine neue fußläufige Verbindung von der Conrad-Schiedt-Straße neben zur Bautzner Straße 36.
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Ich freue mich sehr darauf, dieses einzigartige Objekt mit Leben zu füllen. Viele bekannte Gesichter aus dem Standort in Rauschwalde werden auch im neuen REWE Teil des Teams sein.
Moderne Nahversorgung im Denkmal
Für Görlitzer Kundinnen und Kunden entsteht auf rund 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche ein moderner Einkaufsort mit besonderer Architektur. Die verglaste Front bringt künftig viel Tageslicht in den Markt. Ergänzt wird das Konzept durch energieeffiziente Technik, verglaste Kühlmöbel, Wärmerückgewinnung und Grünstrom. Im Markt sind unter anderem eine zwölf Meter lange Bedientheke für Fleisch, Wurst und Käse sowie eine Eat Happy Sushi Bar mit asiatischen Köstlichkeiten vorgesehen. An der neuen Salatbar können sich Kundinnen und Kunden den Lieblingssalat samt Dressing selbst aus frischen Zutaten zusammenstellen. In der Vorkassenzone lädt das Bistro „deli am Markt“ mit Sitzbereich zum Verweilen ein. Zum Serviceangebot gehören außerdem vier Bandkassen, vier Self-Checkout-Kassen sowie der REWE Abholservice.
Fachbesuch auf der Baustelle
Beim Bergfest wird sichtbar, wie weit die Wiederbelebung des Waggonbau-Areals bereits vorangeschritten ist. Die Rohbau- und Sicherungsarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, die neuen Dachkonstruktionen stehen. „Die Fliesen sind gelegt, Wände sind verputzt, Kabel sind verlegt. Es ist faszinierend zu sehen, wie aus diesem Industrieareal ein moderner Lebensmittelmarkt entsteht“, fasst Benjamin Geschwill den Fortschritt zusammen. Am 2. Juli erhalten rund 20 Fachvertreter:innen der „Arbeitsgemeinschaft Historische Städte“ aus ganz Deutschland gemeinsam mit Bürgermeister Octavian Ursu und der Denkmalbehörde Einblick in eine Baustelle, auf der aus ehemaliger Industriearchitektur urbane Zukunft entsteht.
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