REWE feiert Baufortschritt im Görlitzer Waggonbau-Areal

Historisches Projekt nimmt Gestalt an

Autor:in

Antonia Roser

Referentin Unternehmens-kommunikation REWE Ost

Vogelperspektive auf die Baustelle des REWE-Marktes im Waggonbau-Areal
Der REWE-Markt im traditionsreichen Görlitzer Waggonbau-Areal nimmt Form an.

REWE macht in Görlitz ein bedeutendes Stück Industriegeschichte fit für die Zukunft: Auf dem denkmalgeschützten Waggonbau-Areal entsteht bis Ende 2026 ein moderner Nahversorgungsstandort. Anlässlich des Besuchs der „Arbeitsgemeinschaft Historische Städte“ laden REWE und der Görlitzer Kaufmann Benjamin Geschwill am 2. Juli zum Bergfest auf dem geschichtsträchtigen Gelände ein.

Historische Fassade des Waggonbau-Werks mit Baugerüst und REWE-Transparent
Die Fassade des Waggonbau-Areals ist erhalten geblieben, genauso wie das ehemalige Kesselhaus und der Schornstein.
Eine Gruppe Besucher:innen auf der Baustelle des REWE-Marktes
Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (2.v.r.) mit REWE-Kaufmann Benjamin Geschwill (2.v.l), REWE-Gebietsmanager Henrik Schmidt (links) und REWE-Expansionsmanager Jonathan Lennatz (rechts).

Historische Bausubstanz mit Zukunft

Das frühere Görlitzer Waggonbauwerk I steht seit 1849 für das industrielle Erbe der Stadt. Wo einst Schienenfahrzeuge gebaut wurden, soll künftig wieder Alltag einziehen. Der lange leerstehende, denkmalgeschützte Gebäudekomplex wird nicht ersetzt, sondern behutsam weiterentwickelt. REWE investiert rund 15 Millionen Euro in die Revitalisierung. Die geschützte Fassade wurde gereinigt, in Abstimmung mit dem Denkmalamt ausgebessert und mit neuen Fenstern versehen; erhaltene Fenstergitter wurden aufgearbeitet und wieder montiert. Auch der ursprüngliche Schornstein, das ehemalige Kesselhaus und die prägende Dachform bleiben Teil des Ensembles. „Die historische Substanz bleibt hier nicht Kulisse, sondern prägt den künftigen Markt sichtbar mit“, sagt REWE-Planungsmanager Florian Nain. Künftig entsteht zudem eine neue fußläufige Verbindung von der Conrad-Schiedt-Straße neben zur Bautzner Straße 36.

Der REWE-Kaufmann Benjamin Geschwill bei einer Rede anlässlich des Bergfestes im Görlitzer Waggonbau-Areal
  • Ich freue mich sehr darauf, dieses einzigartige Objekt mit Leben zu füllen. Viele bekannte Gesichter aus dem Standort in Rauschwalde werden auch im neuen REWE Teil des Teams sein.

    Görlitzer REWE-Kaufmann Benjamin Geschwill

Moderne Nahversorgung im Denkmal

Für Görlitzer Kundinnen und Kunden entsteht auf rund 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche ein moderner Einkaufsort mit besonderer Architektur. Die verglaste Front bringt künftig viel Tageslicht in den Markt. Ergänzt wird das Konzept durch energieeffiziente Technik, verglaste Kühlmöbel, Wärmerückgewinnung und Grünstrom. Im Markt sind unter anderem eine zwölf Meter lange Bedientheke für Fleisch, Wurst und Käse sowie eine Eat Happy Sushi Bar mit asiatischen Köstlichkeiten vorgesehen. An der neuen Salatbar können sich Kundinnen und Kunden den Lieblingssalat samt Dressing selbst aus frischen Zutaten zusammenstellen. In der Vorkassenzone lädt das Bistro „deli am Markt“ mit Sitzbereich zum Verweilen ein. Zum Serviceangebot gehören außerdem vier Bandkassen, vier Self-Checkout-Kassen sowie der REWE Abholservice.

Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu mit Vertreter:innen von REWE auf der Baustelle des REWE-Marktes in Görlitz
Görlitzer Oberbürgermeister beim Besuch auf der REWE-Baustelle
Eine Gruppe Menschen in einer Markthalle, die sich im Bau befindet
Durch die verglaste Front kommt viel natürliches Licht in den Markt. Die typische REWE-Architektur kommt im Inneren des Marktes zum Vorschein. 

Fachbesuch auf der Baustelle

Beim Bergfest wird sichtbar, wie weit die Wiederbelebung des Waggonbau-Areals bereits vorangeschritten ist. Die Rohbau- und Sicherungsarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, die neuen Dachkonstruktionen stehen. „Die Fliesen sind gelegt, Wände sind verputzt, Kabel sind verlegt. Es ist faszinierend zu sehen, wie aus diesem Industrieareal ein moderner Lebensmittelmarkt entsteht“, fasst Benjamin Geschwill den Fortschritt zusammen. Am 2. Juli erhalten rund 20 Fachvertreter:innen der „Arbeitsgemeinschaft Historische Städte“ aus ganz Deutschland gemeinsam mit Bürgermeister Octavian Ursu und der Denkmalbehörde Einblick in eine Baustelle, auf der aus ehemaliger Industriearchitektur urbane Zukunft entsteht.