Am 7. September 2026 wurden die Tagungs- und Konferenzräume in der 1. Etage des Verwaltungs- und Logistikstandortes der REWE Zweigniederlassung NORD in Henstedt-Ulzburg einmal ganz anders genutzt als üblich: Von 10 bis 14 Uhr konnten engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit dort eine Blutspende leisten. Rund 50 Personen hatten sich dafür bereits im Vorfeld feste Spendetermine gebucht, darunter auch Kolleginnen und Kollegen aus umliegenden Firmen, die ebenfalls zu der Aktion eingeladen worden waren. Unter allen Spendenden gab es eine erfreulich hohe Anzahl von 17 Erstspenderinnen und Erstspendern.
Die Initiative zur Durchführung eines Blutspendetermins ging von den Mitarbeitenden bei REWE in Henstedt-Ulzburg aus. Das Unternehmen unterstreicht mit dieser Aktion konsequent sein fortlaufendes soziales Engagement. „Jeden Tag werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden für Unfallopfer, Krebspatient*innen, Operationen und viele weitere lebenswichtige Behandlungen benötigt. Wie wichtig Blutspenden sind, wird vielen erst bewusst, wenn sie selbst oder Menschen in ihrem Umfeld darauf angewiesen sind. Deshalb möchten wir als größte Familie des Nordens Aufmerksamkeit für das Thema schaffen und unseren Kolleg*innen die Möglichkeit geben, direkt am Arbeitsplatz unkompliziert zu spenden. Unser Dank gilt allen Spender*innen“, sagt Isabel van der Walle, Head of Communication & Public Affairs REWE Region Nord. Die DRK-Blutspende bei REWE soll keine einmalige Aktion bleiben. Eine Wiederholung ist geplant, so dass viele Erstspenderinnen und –spender die Gelegenheit erhalten, sich auch regelmäßig mit einer Blutspende zu engagieren.
Matthias Becker, beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost zuständig für die Organisation und Durchführung der Spendetermine im Kreis Segeberg, hebt die Bedeutung von Blutspendeterminen insbesondere in großen Unternehmen hervor: „Blutpräparate sind teilweise nur wenige Tage haltbar. Allein in Schleswig-Holstein und Hamburg benötigen wir 500 Blutspenden täglich, um Kliniken lückenlos versorgen zu können. Eine kontinuierlich hohe Spendebereitschaft ist für viele Patient*innen überlebenswichtig. Bei Firmen-Spendeterminen erreichen wir viele jüngere Menschen, die ansonsten in ihrer Freizeit stark eingebunden sind und die Gelegenheit am Arbeitsplatz ideal nutzen können.“