REWE baut sein E-Food-Angebot weiter aus und startet die “REWE Sofort-Lieferung" in Zusammenarbeit mit den drei bekannten Lieferplattformen Uber Eats, Wolt und Lieferando. Neben den REWE Märkten, dem REWE Lieferservice und dem REWE Abholservice erhalten Kund:innen damit ab sofort eine weitere komfortable Möglichkeit für den Online-Lebensmitteleinkauf. In Hamburg bieten REWE und Lieferando den Service ab sofort an. Einmal in der App bestellt, werden die Produkte in unter einer Stunde nach Hause, ins Büro oder auch in den Park geliefert.
Ab sofort sind in Hamburg fünf REWE-Märkte beteiligt, aus denen geliefert wird. Dazu zählen Standorte in Barmbek, Hohenfelde, Niendorf, Stellingen und Ottensen. Die Servicezeit variiert von Montag bis Samstag zwischen 7 und 22 Uhr, abhängig vom jeweiligen Standort. Das Liefergebiet umfasst damit bereits zum Start zahlreiche Stadtteile rund um die Außen- und Binnenalster und wird nachfragegerecht wachsen.
Die Bestellung für Kund:innen ist simpel: In der Lieferando-App wählen sie “REWE Sofort-Lieferung" aus, legen die gewünschten Artikel in den Warenkorb und geben die Bestellung auf. Die Kommissionierung erfolgt in den teilnehmenden REWE Märkten, die Belieferung übernimmt Lieferando – maximal innerhalb einer Stunde. Zur Auswahl steht ein REWE Sortiment von 5.000 bis 9.000 Produkten, darunter viel frisches Obst und Gemüse sowie Tiefkühl- und Convenience-Produkte.
Ob schnelle Mahlzeiten für den Lunch, Getränke für einen spontanen Besuch der Nachbarn oder frische Zutaten für das Abendessen: “Unsere Kundinnen und Kunden erwarten heute, Lebensmittel so unkompliziert und flexibel bestellen zu können, wie es zu ihrem Alltag passt. Mit Lieferando schaffen wir zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten genau dort, wo spontaner Bedarf entsteht“, sagt Clemens Bauer, Director REWE E-Food. “Aus unseren Tests wissen wir, dass insbesondere Obst und Gemüse sowie Molkerei- und Convenience-Produkte zu den gefragtesten Kategorien bei spontanen Einkäufen gehören. Und genau hier liegen die Stärken von REWE.”
“Der neue Service vereinfacht und beschleunigt den Supermarkt-Einkauf”, freut sich Lieferando-Geschäftsführer Lennard Neubauer über die erweiterte Partnerschaft. “Das erleichtert noch mehr Menschen ihren Alltag, vom spontanen Bedarf bis hin zum größeren Einkauf. Das Sortiment ist umfassend, und mit der Direktlieferung aus den Märkten können wir gemeinsam den Service auch in weitere Städte bringen”, so Neubauer. “Die bundesweite Präsenz von REWE und Lieferando kann mit unserer engmaschigen Logistik Millionen von Kunden flexibel versorgen, mit frischen Lebensmitteln in bester REWE-Qualität.“
Der so genannte Quick Commerce – also schnelle Lieferungen in unter einer Stunde – gilt auch in den kommenden Jahren als Wachstumsfeld. Bis 2030 sollen die Umsätze in Deutschland auf gut 1,3 Milliarden Euro steigen*. Für die Kooperationen bei der REWE Sofort-Lieferung hat REWE durch den Abholservice in über 2.200 Märkten eine starke Basis, auf der sich Prozesse schnell adaptieren und skalieren lassen. Zugleich unterstreicht die Zusammenarbeit mit den drei etablierten Plattformen in Deutschland die strategische Bedeutung von Partnerschaften im Quick Commerce, durch die REWE neue Kundengruppen erreichen und das Angebot perspektivisch effizient auf weitere Städte und Regionen ausweiten kann. Noch bis Jahresende wird das Angebot auf weitere Großstädte in Deutschland ausgedehnt. Dabei soll es jedoch nicht bleiben, die “REWE Sofort-Lieferung" ist auch für kleine und mittelgroße Städte geplant.
Die REWE Sofort-Lieferung gibt es neben Hamburng in verschiedenen Städten mit verschiedenen Partnern, z.B. in Köln mit Wolt und in Frankfurt mit Uber Eats. Mit diesen Kooperationen entwickelt REWE den Bereich E-Food strategisch zu einem Ökosystem aus verschiedenen Services und Einkaufserlebnissen weiter. Der Lieferservice bleibt dabei ein zentraler Baustein – eingebettet in ein Angebot, das sich an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden orientiert und digitale sowie stationäre Einkaufswelten miteinander verbindet. „Kund:innen kaufen nicht immer nur über einen Kanal ein, sondern nutzen verschiedene Kanäle, je nach ihren persönlichen Bedürfnissen. Dass wir mit dieser Strategie richtig unterwegs sind, zeigen viele gute Beispiele aus anderen Ländern wie den USA, Frankreich oder Großbritannien. Dort macht E-Commerce im Lebensmittelmarkt 10 bis 15 Prozent aus, in Deutschland derzeit nur vier Prozent“, sagt Clemens Bauer.
*Quelle: Quick Commerce - Deutschland | Statista Marktprognose